Die digitale Schule in die Hand der Privatwirtschaft?

  • Mal ganz und gar ketzerisch gefragt: Wäre es nicht sinnvoll, die Digitalisierung der Schule allein der Privatwirtschaft zu überlassen? Das Coronavirus hat hier ganz eindeutig aufgezeigt, was alle Bundesländer gemeinsam haben: In Sachen digitale Schule total versagt.


    Würde man also diesen Teil in die Privatwirtschaft überführen, müssen Eltern natürlich dafür bezahlen, weil man solche Dienstleistungen nicht kostenlos zur Verfügung stellen kann, aber die Bruttokosten kann man dann zu 100% steuerlich geltend machen. Zahlt jemand - aus welchem Grund auch immer - keine Steuern, dann erhält man die vollen Kosten über Hartz 4 zurückerstattet. Monatlich in diesem Fall. Das ist logisch.


    Der Staat, oder sagen wir die Parteien, haben kein Interesse an der Digitalisierung. Es wird immer viel davon gesprochen, aber es passiert nichts. Der Glasfaserausbau kommt nicht voran. Da herrscht seit Jahren Stillstand. Die Ausrüstung der Schulen findet nicht statt (Internetzugang, WLAN, …). Also in Summe passiert da gar nichts. Und das trotz vielen Versprechungen und dem "Digitalpakt".


    So kann das nicht weitergehen. Wie ist eure Meinung dazu? Habt ihr überhaupt eine Meinung?

    Nur weil wir jetzt nichts gesehen haben, bedeutet das im Umkehrschluss nicht, das es nicht da ist.