Teenbaby durch krankheitsbedingtes Windel tragen

Hier lernen die Kinder und Jugendlichen eine neue Art der Zuneigung kennen. Denn der Windelwechsel ist etwas sehr intimes, was von den Jugendlichen auch als solches wahrgenommen wird.


Pubertät = Empfindlich


Gerade vorpubertierende Kinder und pubertierende Jugendliche sind im Windelbereich sehr empfindlich, wenn es dort um "Berührungen" geht. Das gilt selbst dann, wenn es eigentlich der Sauberkeit dient. Zwischen 13 und 20 Jahren sind Jugendliche und junge Erwachsene bereits durch "leichte Streicheleinheiten" schnell Erregbar. Sexuelle Gefühle kommen da ganz schnell und oft ungewollt.


Die Verknüpfung Windel und Sex


Die Jugendlichen verbinden dann alsbald die Wickelprozedur mit sexuellen Emotionen. Es kann – muss aber nicht – zu einer Verknüpfung führen. Eine Verknüpfung von Windel und Sex. Bzw. Von Windel und sexuelle Erregung.


Ist diese Verknüpfung tatsächlich vorhanden, dann ist der Weg zum Teenbaby nicht mehr weit. Denn nach Windeln kommen Schnuller, Nuckelflasche und so weiter.


Auf diese Weise können - müssen aber nicht – verschiedene Fetischausrichtungen entwachsen. Bei einigen bleibt es bei der "Liebe zur Windel" - genannt "Diaper Lover". Andere werden zum Baby mit Windel, Schnuller und Babyflasche – genannt Teenbaby.


Die Verknüpfung "Windel und Erotik", auch bekannt als "Babyfetisch", wieder zu lösen, ist gar nicht so leicht. Der Jugendliche ist in dem Sinne auch nicht krank, und macht eigentlich auch nichts Verbotenes oder falsches.


Gleichzeitig ist es ein abnormes Verhalten, welches gewöhnlich auf Unverständnis stößt. Bislang ist auch kein Fall bekannt, bei dem man therapeutisch Abhilfe hat schaffen können. Erfahrungsgemäß raten Therapeuten nur dann zu einer Therapie, wenn aufgrund dieser Neigung zur Windel der Alltag nicht mehr bestritten werden kann. Die freiwillige Benutzung von Babysachen begründet noch keine Therapie.


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