Klimawandel und Flutkatastrophe: Wir wollen keine Lösung

Wer in den letzten Stunden sein Hab und Gut an den Klimawandel verloren hat, der hat spätestens jetzt eine andere Meinung. Wer Angehörige an die Fluten verloren hat, der hat einen Hass auf die schlechte Klimapolitik.


Für die meisten von uns geht das Leben einfach weiter. Wir sehen die Bilder im TV, in den sozialen Netzwerken, in den Tagesnachrichten. Aber eigentlich sehen wir nur zu, und wir identifizieren uns selbst nicht als Verursacher der Klimakatastrophe, welche jetzt auch in Deutschland einen heftigen Start hingelegt hat.


Die Politik hat bereits ihre Antwort gegeben: Wir ändern nichts, weil wir die Wirtschaft schützen. Den Menschen schützen wir nicht. Ob das die Union ist, die FDP oder sonst eine Partei. Niemand hat wirklich vor, aus dem Ereignis echte und nachhaltige Konsequenzen zu ziehen, und entsprechend zu handeln.


Das Echo aus der Bevölkerung ist jenes, was sich die Politik wünscht: Bitte liebe Politik ändert nichts. Denn mich betrifft das nicht. Es trifft immer nur die anderen. Und die anderen sind mir egal. Hauptsache mir geht es am besten.


Über 1.300 Vermisste Personen. Männer, Frauen, Kinder. Weg. Die meisten werden wir wohl nicht mal finden. Ganze Familien könnten darunter sein. Weg. Vergessen. Wen das kalt lässt, der braucht selbst dringend psychologische Hilfe.


Wir können so nicht weitermachen!

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negteit Ich bin hier der Admin

Kommentare 1

  • Ich sehe das so: Die Bundesregierung sieht keinen Bedarf in Sachen Klimaschutz. Also gibt es die Klimakrise nicht. Darum kann Laschet im Hintergrund auch rumkaspern.