Gericht urteilt pro Flüchtlingskind

Ein 16-Jähriger, welcher aus dem Kriegsland Syrien kommt, darf seine Eltern und seine Geschwister nachkommen lassen. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass der Junge schwer traumatisiert sei, und es zum Wohl des Kindes erforderlich ist, dass er seine Familie um sich hat.


Das Kindeswohl ist in Deutschland im Grundgesetz verankert. Außerdem ist das Wohl des Kindes in der Europäischen Menschenrechtskonvention und in der UN-Flüchtlingskonvention besonders geschützt.


Das Auswärtige Amt hat den Familiennachzug stets abgelehnt. Der gesetzliche Vormund des Jungen ging daraufhin vor Gericht, und konnte so für viele Kinder und Jugendliche aus Kriegs- und Krisenländern einen wichtigen Sieg erringen.

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    • Damit beweist das Gericht mehr Menschlichkeit als unsere Damen und Herren aus der Politik.