Noten: Sinn oder Unsinn

Zunächst einmal sind Kinder nicht nur bereit sich zu vergleichen, sondern es liegt in der Natur des Menschen dies zu tun. Wer verdient wie viel Geld? Wer fährt ein neues größeres Auto? Wer hat das größere Haus? Wer ist besser gebildet? Gut, im Erwachsenenalter wird oftmals eine sinnlose Neiddebatte geführt. Aber unter Kindern ist das anders.


Kinder vergleichen sich bewusst – manchmal unbewusst -, mit anderen Kindern im gleichen Alter. Wie groß bin ich? Kann ich schwimmen? Kann ich Fahrrad fahren? Wo war ich in den Ferien? Und die Antworten werden immer ins Verhältnis zu Gleichaltrigen gesetzt. Es gibt auch unter Kindern einen natürlichen Konkurrenzkampf.


Am Ende bezieht das Schulnoten mit ein. Wer hat eine eins? Wer hat eine drei? Und wo stehe ich? Bin ich gut? Bin ich schlecht?


Am Ende steht immer auch die Frage im Raum, woher Eltern wissen sollen, dass ihr Kind gut in der Schule ist? Und wie stellen Eltern sicher, dass sie rechtzeitig Hilfestellung leisten können, wenn mal etwas nicht klappt?


„Er hatte sich stets bemüht“ ist keine Aussage, mit der man wirklich etwas anfangen kann. Und wie sollen weiterführende Schulen bestimmen, welches Kind für welche Schulart geeignet ist?


Wie ist ihre Meinung dazu?

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    Kommentare 1

    • Diese Diskussion ist überflüssig. Früher wurden die Kinder in der Grundschule auch ganz normal benotet. Und uns hat es auch nicht weh getan.