Der neue Renault MÉGANE eVISION

Renault MÉGANE eVISION
Renault MÉGANE eVISION

Renault verkauft die meisten Elektroautos. Das wird schnell klar, wenn man sich die Verkaufsstatistiken anschaut. Der einzige der vielleicht noch mithält, ist natürlich Tesla. Die meisten Tesla-Fahrzeuge sind jedoch Leasingfahrzeuge. Insofern ist Renault im Privatkundengeschäft die Nummer eins.


Renault blickt bereits auf viele Jahre des Erfolgs mit Elektrofahrzeugen zurück. Der Twizy, der Zoe (erste und zweite Generation) und der Kangoo Z.E. (erste und zweite Generation) gehen weg wie warme Semmeln. Kein anderer Autobauer hat so viel Energie in die Unternehmenstransformation für die Zukunft investiert wie Renault. Und es zahlt sich für das Unternehmen aus.


Der neue Renault Chef, Luca de Meo, stellt in diesen Tagen die neue "Renault MÉGANE eVISION" vor. Im Gepäck hat er den neuen Renault MÉGANE e als auch den neuen Dacia Spring. Letzterer soll die Produktpalette von Dacia um ein kostengünstiges Elektroauto erweitern. Unbestätigten Angaben soll er um die 15.000 Euro kosten, und rund 300km Reichweite haben. mehr Details sind leider noch nicht bekannt.


Renault baut die Flotte der eAutos also weiter aus, und setzt eher nicht auf eFuels und Wasserstoff. Das ist wenig überraschend. Denn Strom gibt es bereits überall. Wasserstoff ist zur Zeit noch sehr aufwändig und teuer in der Herstellung.


Renault ist im Sommer besonders durch die Ankündigung aufgefallen, dass das Unternehmen Weltweit 15.000 Arbeitsplätze abbauen wolle. Obwohl es für die Beschäftigten schlechte Nachrichten sind, so ist es dennoch nachvollziehbar. Elektroautos haben deutlich weniger Teile, und erfordern deshalb auch deutlich weniger Manpower in der Fertigung.


Elektroautos bedeuten also nicht nur emissionsfreies Fahren, sondern auch eine deutliche Absenkung der benötigten Ressourcen. Gleichzeitig sinken die Wartungskosten für den Kunden, weil Elektroautos nahezu Wartungsfrei sind. Die eMobilität, die in Deutschland bisher nur schwer Fuß fast, ist für alle ein Gewinn mit Mehrwert.


Fest steht aber auch: Innovation kommt nicht mehr aus Deutschland. Es ist zu erwarten, das die nächste wirklich große Wirtschaftskrise nicht durch das Coronavirus ausgelöst wird, sondern durch die deutsche Automobilindustrie. Die zu erwartende Arbeitslosenzahl allein in diesem Segment wird auf sieben Stellen geschätzt - rechnet man Zulieferer und alles was davon abhängt mit ein.