Einzelhandel in der Stadt stirbt bald aus

Ginge es nach dem Einzelhandel, dann würde sich seit Jahrzehnten nichts weiter entwickeln. Da der Einzelhandel sich nicht an die gesellschaftlichen Veränderungen anpassen will, wird er bald aussterben.


Kein Onlinehandel

das Coronavirus hat dafür gesorgt, das der Onlinehandel einen noch nie dagewesenen Boom erlebt. Vor allem profitiert der Onlinehändler Amazon dadurch. Der Grund ist aber nicht der, das es bei Amazon alles so billig gibt, sondern das Virus lässt den Kunden vom stationären Handel zum Onlinehandel wechseln. Und wer es probiert hat, der geht den Weg auch nicht wieder zurück.


Natürlich gab und gibt es immer wieder zärtliche Versuche des Einzelhandels, um Online endlich Fuß zu fassen. Aber der äußerst schlechte Service, die schlechte Verfügbarkeit von Produkten und die grauenhaft programmierten Webshops lassen den Kunden erschaudern. Statt sich am Erfolgshändler Amazon zu orientieren, will man seine eigenen Strategien durchsetzen, welche darauf setzen, das der Kunde kauft, was er vorgesetzt bekommt - eben genau so, wie es im stationären Handel läuft. Und genau darum, kaufen die Kunden bei Amazon ein.


Elektroauto

Der stationäre Handel hat auch die eMobilität verschlafen. Denn zur Wahrheit gehört auch: Dort, wo der Kunde sein Elektroauto aufladen kann, geht er auch Einkaufen. Und weil sein Auto nach einer Stunde nicht voll ist, geht der Kunde noch einen Kaffee trinken. Dann irgendwann ist das Auto geladen.


Stand heute hat jedes Unternehmen vor Ort jene Kunden zusätzlich bekommen, die ein eAuto fahren - wenn in der nahen Umgebung oder auf dem Parkplatz des Geschäfts, sich eine Ladestation befindet. Dieser Trend wurde einfach verpennt.