Corona Virus setzt alle wirtschaftlich unter Druck

Das Corona Virus hat die Wirtschaft eiskalt erwischt. Keiner hätte vor vier Wochen geglaubt, das wir in einem so kurzen Zeitraum wirtschaftlich abschmieren würden. Niemand ist auf so etwas vorbereitet. Und die Beruhigungsreden von amtierenden Politikern sind mindestens mit dafür verantwortlich, das kaum ein Unternehmen geeignete Maßnahmen vorbereiten konnte, um die Folgen der Masseninfektion abzufedern.


Wir wurden in Sicherheit gewogen, und nicht im geringsten auf das vorbereitet, was da auf uns zukommt. Und viele schwimmen auch noch immer in genau diesem "Fahrwasser der Ruhe". Es gibt kein Einsehen dafür, das man Zuhause bleiben muss, und seine Kinder eben nicht auf den Spielplatz schicken darf.


Bayern ist ein Katastrophengebiet. Audi hat die Produktion ausgesetzt. BMW hat heute ebenfalls angekündigt, seine Pforten zu schließen. Zahlreiche mittelständische Unternehmen haben bereits dicht gemacht, oder bereiten alles dafür vor. Homeoffice wäre vor fünf Wochen noch ein totales NoGo gewesen, heute ist es oftmals der Strohhalm, an dem sich Unternehmer verzweifelt festhalten, und Orientierung für die kommenden Wochen suchen. Bislang hatte keiner damit Erfolg.


Das ganze wirtschaftliche Ausmaß zeigt sich an den weltweiten Börsen. Überall sieht man dort das gleiche Bild: Die Talfahrten sind unübersehbar und unausweichlich. Jeder rettet sein Geld, wenn er kann.


Aber das Corona Virus stoppt auch nicht an der Haustür von Privathaushalten. Wer in Quarantäne kommt, der bekommt kein Geld, weil er nicht krank ist. Aber Arbeiten gehen ist verboten, und so müssen viele Arbeitnehmer mit einem Einkommensausfall rechnen, während die laufenden Kosten weiter gehen. Miete, Unterhalt, Versicherungen, etc. wollen alle ihr Geld pünktlich haben. Ganz egal ob man selber ein Einkommen hat, oder nicht.


Wer seiner täglichen Arbeit nachgeht, der setzt sich selbst der Ansteckungsgefahr aus - welche praktisch jeden Tag ansteigt.


Am wichtigsten ist es jetzt, das man Geld für den Notfall hat. Von einem totalen "Shutdown" ist noch nicht die Rede, aber daraufhin wird es wohl hinauslaufen, wenn sich nicht schnell eine Besserung einstellt. Letzteres ist aber wohl eher Wunschdenken und Hoffnung.


Lediglich der Einzelhandel erlebt durch die anhaltenden Hamsterkäufe eine nie dagewesene Umsatzwelle. Aber Hochmut kommt immer vor dem Fall. Wenn das Virus sich in einigen Wochen zurückzieht, werden die Vorräte erst aufgebraucht, und frühestens danach wird wieder eingekauft. Es ist nicht zu erwarten, das der Einzelhandel wirklich davon profitieren könnte.


Kommentare 1

  • Wie das wohl wird, wenn wir erstmal alle zuhause bleiben müssen, und keiner mehr raus gehen darf. Vor allem: Wer finanziert das dann? Miete und so läuft doch einfach weiter.