Update für Facebooks "Messenger Kids"

Ein Update wird nicht nach dem erforderlichen Speicherplatz beurteilt den eine App benötigt, sondern nach dem veränderten Funktionsumfang. Und dieser ist im aktuellen Update für Facebooks "Messenger Kids" ziemlich umfassend.


Das Chatprogramm welches sich an Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren richtet, bekommt vor allem für Eltern neue Kontroll- und Eingriffsmöglichkeiten. Folgende Änderungen hat Facebook angekündigt:

  • Eltern können von den Kindern geblockte Inhalte einsehen
  • Eltern können das Kind ausloggen
  • Eltern können prüfen, welche Bilder und Videos mit dem Dienst empfangen / verschickt wurden
  • Eltern können Bilder und Videos löschen
  • Eltern können einsehen, wie lange und wem das Kind gechattet hat
  • Eltern können den Chatverlauf einsehen


All dies erfolgt über das Eltern-Dashboard. Also eine Art Datenzentrale für Eltern.


Außerdem unterstreicht das US-Unternehmen Facebook, das die Daten der Kinder nicht an Dritte weitergegeben, noch verkauft würden. Man kann dem vermutlich auch Glauben schenken. Denn Facebook geht es hier eher um die Kundenbindung der kommenden Generation. Aus Unternehmenssicht ein sinnvoller Schachzug, um seine Markposition zu halten, oder in Zukunft noch zu steigern.


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Kommentare 3

  • Wir benutzen in der Familie auch WhatsApp. Das hat nämlich jeder auf seinem Handy.

  • Wir benutzen eigentlich nur WhatsApp in der Familie.

    • Wir auch. Aber wenn es dort jetzt so gute Kontrollfunktionen gibt, dann finde ich das zumindest überlegenswert umzusteigen.