Landtagswahlen

30 Jahre ist die DDR jetzt her. Doch in den 30 Jahren hat sich vor Ort nichts geändert. Landflucht, schlechte medizinische Versorgung, oft Mangel an Kinderbetreuungsmöglichkeiten, meist kein Internet, ein gefühltes Flüchtlingsproblem, … die Liste der Probleme ist äußert lang. Und seit Jahrzehnten wächst die Liste an offenen Problempunkten. Die Landespolitik hingegen sieht man nur noch als Verwaltung, nicht als amtierende Regierung mit Gestaltungsaufgaben.


Da überrascht es nicht, das die AfD in Brandenburg und Sachsen ein Ergebnis einfährt, welches sie dazu berechtigt, sich zukünftig "Volkspartei" zu nennen.


Die "Alternative für Deutschland" wächst im Osten Deutschlands ungebremst, weil die Probleme durch die Altparteien nicht beseitigt werden. Unabhängig von den Koalitionsmöglichkeiten, ist auch keine Änderung zu erwarten. Die jüngsten Äußerungen der Parteien lassen keinen anderen Schluss zu.


Alle Wahlergebnisse finden Sie auf https://wahl.tagesschau.de/


    Kommentare 3

    • In Westdeutschland sieht das doch nicht anders aus. Da wird überhaupt nichts weiterentwickelt. Bei jeglichen Wahlen sucht man sich nur eine neue Verwaltung aus. Gestaltet wird nicht mehr. Und dann braucht man entweder nicht wählen gehen, oder man wählt etwas neues = AfD.

    • Mich wundert das gar nicht. Die fühlen sich nicht nur abgehängt, sondern sie sind es auch. Und die Altparteien ändern das nicht, also wählt man AfD als Protest.

    • (y)