Immer mehr Paare können in Deutschland kein Kind bekommen

Im Jahr 2004 wurden in Deutschland 59.448 Kinderwunschbehandlung durchgeführt. Man möchte meinen das sei gemessen an der Bevölkerungszahl nicht schlimm. Vergleicht man das Jahr 2004 mit dem Jahr 2015, so muss feststellen, das sich die Zahl der Versuche bzgl. einer künstlichen Befruchtung um zwei Drittel hat. Im Jahr 2015 gab es 96.124 Behandlungszyklen.


Aufgrund der steigenden Anzahl der erfolglosen Paare, ist es auch wenig verwunderlich, das sich in den letzten Jahren die Kinderwunschzentren deutlich vermehrt haben - oder ausgebaut wurden. Denn an eben jene medizinischen Einrichtungen wenden sich ungewollt kinderlose Paare, wenn es auf natürlichem Wege nicht klappt "ein Kind zu bauen".


Sicher ist bislang nur eines: Es liegt nicht immer an der Frau. Es liegt aber auch nicht immer am Mann. Statistisch gesehen findet man bei beiden Geschlechtern verschiedene Schwierigkeiten, und bei etwa 30% gibt es bei beiden Geschlechtern Probleme beim Zusammenspiel.


Die Ursachen sind neben steigenden Umweltgiften in Deutschland auch die zunehmend schlechte Ernährung. Die Lebensmittelindustrie bedient sich aus Kostengründen immer häufiger an Ersatzstoffen. Deshalb ist heute ein Käse kaum noch ein Käse, und jeder Joghurt eine reine Zuckerbombe. Echtes Brot ist kaum noch zu bekommen, und die Zusatzstoffe werden ebenfalls mehr statt weniger. Frisch gekocht wird bei den meisten schon lange nicht mehr. Ohne gesunde - und echte - Lebensmittel, gibt es weder gesunde Spermien, noch einen gesunden Eierstock.


In den Ballungsräumen sind Umweltgifte wie KFZ-Abgase und Müll zunehmend ein Problem. Immer mehr Autos bedeuten auch steigende Umweltbelastung in der Luft. Die Luft die wir heute einatmen, schädigt uns. In China, in dem Wirtschaftsboomland der letzten Jahre, sind viele Männer und Frauen aufgrund von Abgasen unfruchtbar geworden - als wirklich Zeugungsunfähig. Soweit sind wir hier noch nicht, aber wir bewegen uns in genau diese Richtung.


Auch Stress lässt die Fertilität sinken. Ein hektischer Tagesablauf lässt uns nicht mehr zur Ruhe kommen. An eine Schwangerschaft kann man da erst recht nicht denken. Viel Stress und Hektik bedeuten für eine Frau heutzutage das Aus, wenn es um den Kinderwunsch geht. Es geht nur noch um die Einhaltung von Terminen, und darum, so viel wie möglich zu schaffen. Beide Geschlechter gönnen sich für Zärtlichkeiten kaum noch Zeit. Sex ist nur noch ein Bedürfnis, das gestillt werden muss. Es geht nicht mehr um das schöne sexuelle Erlebnis mit dem Partner oder der Partnerin.


Gesellschaftlich müsste ein Umdenken stattfinden. Dies ist jedoch noch in weiter Ferne. In den kommenden zehn Jahren wird sich die Anzahl der ungewollt kinderlosen Paare erhöhen, und die Anzahl der Kinderwunschbehandlungen wird sich verdoppeln. Folgerichtig werden die Ausgaben im Gesundheitswesen im Verhältnis zum Jahr 2004 explodieren.


Infolink: https://www.informationsportal-kinderwunsch.de/startseite/


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