3D-Ultraschall nur noch zu medizinischen Zwecken

Ab 2021 ist der 3D-Ultraschall nur noch zu medizinischen Zwecken erlaubt - und nur wenn der Arzt dies für richtig erachtet. Das Umweltministerium fürchtet Nebenwirkungen, während Ärzte schon Entwarnung geben. Die undurchsichtige Auseinandersetzung verunsichert werdende Eltern.


Die Modeerscheinung, das werdende Eltern ein 3D-Bild oder 3D-Video von ihrem ungeborenen Kind haben wollen, nimmt stetig zu. Um dies zu ermöglichen wird 3D-Ultraschall angewendet. Auf diese Weise erstellt ein Arzt 3D-Videos und 3D-Fotos.


Die "Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin" weist darauf hin, das es bisher keine Studienergebnisse gibt, welche darauf hinweisen, das 3D-Ultraschall dem ungeborenen Kind schaden würden. Das Bundesumweltministerium argumentiert dagegen, das die Leistung der Ultraschallwellen bei 3D-Ultraschall größer ist, und dass dadurch Schwangerschaftsprobleme auslöst werden könnten. Aus Sicherheitsgründen wird deshalb 3D-Ultraschall nur noch zu medizinischen Zwecken erlaubt sein.


Vorsorgeuntersuchungen mit normalem Ultraschall bleiben von der Neuregelung jedoch unberührt.


    Kommentare 1

    • Mann muss auch als Eltern nicht jeden Hype mitmachen!