Facebook: Ein Platzhirsch

Damals, als Facebook noch neu war, war es für Teenager und junge Erwachsene cool, wenn man dabei war. Danach entdeckten zunehmend die Eltern das recht freizügige Portal. Dieser Zulauf wiederum sorgte dafür, das Unternehmen ihren Kunden ins SocialMedia folgen mussten. Danach, erst ein paar Jahre später, entdeckte die Politik Facebook für sich.


Heute ist Facebook überall. Und oft wird es verteufelt. Die allgemeine Presse ist sich sicher, dass das Netzwerk ausschließlich von Terroristen zur Vernetzung genutzt wird. Teenager hingegen wenden sich zunehmend von Facebook ab, weil sie sich von ihren Eltern beobachtet fühlen. Das wundert auch niemanden. Denn auf Facebook gibt es zahlreiche Elterngruppen.


Daneben tummeln sich dort auch Selbsthilfegruppen für die verschiedensten Krankheiten. Selbst Beratungsstellen haben dort längst virtuelle Niederlassungen gegründet.


Facebook ist heute ein Platzhirsch, ohne dem im Internet kaum noch etwas geht. Facebook ist allgegenwärtig. Und obwohl der ehemalige NSA Mitarbeiter Edward Snowden sein Leben dafür gab, die Überwachungsmechanismen publik zu machen, hat das dem Internetriesen nicht beschwert. Die meisten waren nur kurz empört. Der Amerikaner Snowden wird seines Lebens wohl nicht mehr froh.


Facebook ist zweifellos ein sehr großer Teil des Internets, gegen den man kaum ankommt.