Wie die Wohnungsnot wirklich entsteht

Modernisierung


Auf der einen Seite fordert die Politik, dass alte Häuser modernisiert werden sollen. Dazu gehören bessere Fassadendämmung, neue Heizungen und viele weitere Dinge, welche ökologisch und ökonomisch Sinn machen. Auf der anderen Seite wird jedoch kritisiert, dass die Kosten auf die Mieter umgelegt werden.


Wer Modernisierung fordert, muss auch sagen, wer die Kosten trägt. Und am Ende wird es immer der Mieter sein. Sei es über höhere Mieten, oder über höhere Steuern.



Mietpreisbremse und "Mieterhöhungsstopp"


Die SPD hat die bisher wirkungslose Mietpreisbremse eingeführt. Diese führte dazu, dass Baugenossenschaften und Immobilienfirmen Neubauten aufschieben, unterbrechen oder ganze Bauprojekte einstampfen. Ein neues Gesetz, welches die Mietpreise per Gesetz einfriert, ist für Bauprojekte ein weiteres Hemmnis.



Flächenfraß


Vor allem in Bayern ist im Rahmen des Landtagswahlkampfs auch der Flächenfraß durch Bauprojekte in den Focus geraten. Wer Flächenfraß verhindert, der baut keine neuen Wohnungen. Werden keine neuen Baugebiete ausgewiesen, kann der Wohnungsmarkt sich nicht entspannen.



Bürokratie steigt


Auch die Bürokratie ist ein Pferdefuß, wenn es darum geht, neuen Wohnraum zu schaffen. Allein in München gab es vor 20 Jahren noch rund 5.000 Bauvorschriften und Regelungen für Neubauten. Heute umfasst der Regelkatalog rund 20.000 Paragraphen. Dadurch verschlingt die Bürokratie inzwischen bis zu einem Drittel der Baukosten.



Angebot und Nachfrage


Der Markt regelt gewöhnlich Angebot und Nachfrage. Auch auf dem Wohnungs- und Immobilienmarkt ist das so. Das Produkt Wohnraum ist sehr knapp, und genau deshalb ist es so teuer. Wer die Lage wirklich entspannen will, wird um die Schaffung von neuem Wohnraum nicht herum kommen.



Bezahlbarer Wohnraum


Die Forderung nach "bezahlbaren Wohnraum" entscheidet sich konkret nach dem persönlichen Einkommen. Wer 1.200€ Netto im Monat verdient, definiert "bezahlbar" anders, als jemand der 2.000€ im Monat netto hat. Die alleinige Forderung nach bezahlbarem Wohnraum ist nutzloser Populismus.



Spekulationen auf dem Immobilienmarkt


Neben der Privatwirtschaft spekulieren auch Städte und Gemeinden mit Baugrundstücken. Letztere spekulieren vorsätzlich mit Steuergeldern! Die Preise werden so zusätzlich künstlich nach oben getrieben.



Flächennutzungspläne werden auf Jahre geplant


Städte und Gemeinden planen außerdem die Stadtentwicklung nach dem Zeichenbrett, und nicht nach dem tatsächlichen Bedarf. Während in München jedes Jahr Tausende neue Wohnungen brauchen werden, plant die Stadt aber nur einen Bruchteil davon in den kommenden zehn Jahren.



In Bayern wird gewählt


In Bayern könnten alle diese Probleme demnächst beseitigt werden. In rund vier Wochen wird der Landtag neu gewählt. 2020 findet die Kommunalwahl statt. Wenn man sich jetzt die Parteiprogramme anschaut, dann findet man nur eine Partei, welche die Probleme wirklich angehen will: Und das ist die FDP.


Der Landtagskandidat Christian Tietgen (FDP) aus dem Stimmkreis 120 (Landsberg am Lech, Fürstenfeldbruck West) fordert deshalb mehr Investitionen, mehr Baufläche, Beschleunigung von Baugenehmigungsverfahren und unsinnige Vorschriften abschaffen. Der Wohnungs- und Immobilienmarkt braucht dringend Luft zum Atmen. Aber dies geschieht nicht durch neue Gesetze und Verbote, sondern durch die Vergrößerung des Angebotes.


https://www.fdp-frisches.bayern/wohnen-und-bauen


    Kommentare 1