Einnässen beim Geschwisterkind

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Beim Neugeborenen


Hat Ihre Familie Nachwuchs bekommen, so kann es sein, das sich das Erstgeborene zurückgesetzt fühlt. Es verlangt mit dem Einnässen (ggf. Einkoten) nach mehr Zuwendung der Eltern.


In diesem Falle helfen weder Medikamente noch Klingelmatratze. Die Lösung ist viel einfacher. Binden Sie das Erstgeborene Kind mit in die Babypflege und -betreuung mit ein. Je nach Alter können Tätigkeiten übernommen oder unterstützt werden. Hier einige Beispiele:

  • Beim Fläschchen geben: Dem kleinen Geschwisterchen die Flasche geben ist oft "das höchste der Gefühle" für den Großen / die Große.
  • Beim Windelwechsel: Finden Sie nicht auch, das man beim Windelwechsel manchmal eine dritte oder vierte Hand bräuchte? Das ist ja jetzt kein Problem mehr. Lassen Sie den "großen Jungen" oder das "große Mädchen" mithelfen bzw. zusehen.
  • Gemeinsam unterwegs: Machen Sie einfach bei Familienausflügen davon Gebrauch, das die große Schwester / der große Bruder den Kinderwagen schiebt.



Wenn das Geschwisterkind größer / kleiner ist


Ist das Einnässende Kind bereits im Grundschul- oder Jugendalter, so sieht es etwas anders aus. Hier sollte auf jeden Fall eine genauere Abklärung Seitens der Medizin durchgeführt werden. Der Besuch bei einem Kinder- und Jugendpsychologen hat noch bei keinem geschadet, sofern körperliche Ursachen ausgeschlossen werden konnten.


Vor allem ist hier das Verständnis eines jeden Einzelnen Familienmitgliedes wichtig. Befinden Sie das Einnässen zunächst als "normal" und suchen Sie nach der Ursache. Ist diese gefunden, so ist der Rest meist ein "Kinderspiel". Die anderen Nicht-Betroffenen Geschwisterkinder sollten die Situation durch Hänselleien nicht weiter verschärfen. Für gewöhnmlich hat der "kleine Patient" schon genug Sorgen um sich herum, um die er sich kümmern muss.


Sprechen Sie mit ihrem Kinderarzt darüber. Falsche Scham hat noch keinem geholfen.



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