Phishingmails als Trittbrettfahrer der DSGVO

Die EU-Datenschutzgrundverordnung regelt den Datenschutz ab morgen auf EU-Ebene. Damit gelten in allen Ländern die gleichen Grundvoraussetzungen und Regularien für den Umgang mit persönlichen Daten.


Soweit so richtig. Aber es gibt auch eine Schattenseite. Denn derzeit gehen viele sogenannte „Phishingmails“ um. Phishingmails gaukeln dem Empfänger vor, er müsse persönliche Daten angeben und antworten.


Trotz aller Aufklärungsarbeit geben immer noch viel zu viele Nutzer ihre Daten dann sogar raus. Das fängt mit einem Passwort an, geht über die Bankdaten bis hin zur freiwilligen Kopie des Personalausweises.


Alles freiwillig und ohne Nachzudenken.


Vor allem jetzt, so kurz vor der Einführung der Datenschutzgrundverordnung weisen die Phishingmails mit Nachdruck darauf hin, die gewünschten ganz schnell zu übermitteln. Man erzeigt Druck, um das Phishingopfer gefügig zu machen.


Das Beste ist es, wenn man solche Mails löscht und ignoriert. Aber vor allem ist es auch wichtig, in seinem persönlichen Umfeld auf diese Phishingmails aufmerksam zu machen, damit potentielle Opfer schon vorher informiert sind.