Familienfreundliche Arbeitsplätze: eine Win-Win-Situation

Etwa 96 Prozent aller Eltern wünschen sich im Job mehr Flexibilität. „Für 90 Prozent der Bewerber spielt das Thema „Familienfreundlichkeit“ bei der Wahl des Jobs eine entscheidende Rolle“, weiß Thorsten Mensching, Online Marketing Manager bei Jobware. Hinzu kommt der Fachkräftemangel, wegen dem sich Unternehmen in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung gefährdet sehen. Um neue Fachkräfte für ihr Unternehmen zu begeistern, wollen viele von ihnen ihren Mitarbeitern Familienfreundliche Arbeitszeiten anbieten. Ebenfalls steigern sie dadurch auch die Motivation und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter, quasi eine Win-win-Situation für beide Seiten.


Ob vollzeitnahe Teilzeitmodelle, mobile Arbeitsmöglichkeiten oder Gleitzeit - viele Unternehmen in Deutschland haben das Problem schon erkannt und eine Vielzahl von Maßnahmen eingeleitet, wie beispielsweise IBM Deutschland. Der Konzern bietet seinen Mitarbeitern eine Kombination von mobilen Arbeitsplätzen und flexiblen Arbeitszeiten. Auch die Commerzbank AG möchte ihre Fachkräfte an sich binden und bietet ihnen unter anderem ein „Job-Sharing-Modell“ an, bei dem sich zwei Führungskräfte die Leitung einer Filiale teilen.


Durch die vielen möglichen Freiräume kommt es gleichzeitig auch zu sinkenden Ausfallzeiten der Mitarbeiter. Darüber hinaus können diese ihrer Verantwortung in der Familie nachgehen, ohne auf ihren Job verzichten zu müssen.

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