Hochrisiko AfD

Die AfD, die Alternative für Deutschland, versteckt sich hinter einem gutgemeinten Namen. Eine Alternative ist in unserem täglichen Sprachgebrauch eine andere Lösung für das gleiche Problem. Aber ist die AfD eine Lösung?


Anhänger der AfD leugnen den Holocaust. Die Judenverfolgung hat es nie gegeben. Äußerungen wie "Menschen müssen entsorgt werden" und "die Konzentrationslager können wieder aufmachen" sind an jedem Infostand auf der Straße zu hören. Und das sind noch die harmloseren Äußerungen. Will ich das wählen? Eine zweite Hitler-Diktatur? Die Frage muss sich jeder stellen, der meint, die AfD sei eine Alternative für Deutschland.


Die AfD ist von der europakritischen Partei zu einem Becken von Rechtsradikalen verkommen. Von den einstigen Parteizielen unter Bernd Lucke (Parteigründer) ist praktisch nichts mehr übrig. Die AfD ist heute ein Gruselkabinett, aber ganz sicher keine Alternative mehr.


Die Partei wird vor allem vom Protestwähler unterschätzt. Dieser ist in dem Glauben, er müsse Merkel einen Denkzettel verpassen. Doch mit der AfD will im Bundestag keine Partei koalieren. So viel ist sicher. Die Stimme für die AfD ist eine Stimme, die vom Wähler höchst selbst entsorgt wird.


Parteimitglieder, welche die AfD verlassen, rechnen kurz nach ihrem Austritt mit der Partei ab, und geben tiefe Einblicke in den rechtsradikalen Sumpf der AfD. Der prominenteste Fall in jüngerer Zeit ist der Austritt von Franziska Schreiber (via Stern).

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