Teenbaby: Kinder oder Jugendliche aus dem Umfeld sind Bettnässer

Windeln machen neugierig


Normalerweise sind Kinder in diesem Alter eher noch bereit, Andersartigkeiten von Gleichaltrigen hin zu nehmen. Ist ein Freund / Freundin noch nicht sauber, dann ist das gewöhnlich kein Problem.


Es kann aber vorkommen, das allein vom zusehen beim wickeln, oder später die Sichtbarkeit der Windel unter dem Schlafanzug, Neugierde weckt. Schnell ergeben sich Fragen nach dem Gefühl gewickelt zu werden, oder gewindelt zu sein. Langsam entwickeln sich dann Begehrlichkeiten, in denen sich das Kind Windeln wünscht - und aus sei es nur zum ausprobieren.


Erkennen können Eltern dies durch die auffallend große Aufmerksamkeit des Kindes, welches eigentlich keine Windel mehr braucht. Ein anderes sicheres Zeichen für das Interesse an Windeln ist auch, wenn plötzlich Windeln fehlen. Wo die abgeblieben sind, kann sich jeder denken.


Was Eltern tun können


Es gibt hier zwei konkrete Möglichkeiten, wie Eltern damit umgehen können. Die eine besteht darin, das bettnässende Kind nicht mehr zu besuchen, wenn es gleichzeitig um eine Übernachtung geht. Getreu dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn" geraten die Windeln dann in Vergessenheit. Für gewöhnlich funktioniert das auch sehr gut. Freundschaften lassen sich auch pflegen, ohne beim andere zu übernachten.


Die andere Möglichkeit besteht darin, die kindliche Neugier zu stillen, indem bei Übernachtungen beim bettnässenden Kind auch das gesund Kind eine Windel angezogen bekommt. Wird der Bettnässer sauber, dann gibt es einfach für alle keine Windel mehr an. Auch dies funktioniert gewöhnlich ganz gut.


Was keinen Sinn macht


Bettnässen, oder einem Kind vorübergehend Windeln anzuziehen und vielleicht auch benutzen zu lassen, ist nichts schlimmes. Schlimmer ist es, Bettnässer zu isolieren, weil man hofft, dass das eigene Kind dann auf keine "dummen Gedanken" kommt. In der Summe darf man das Ganze nicht überbewerten.


Und Strafen, Verbote und ähnliches sind hier auch nicht sinnvoll. Die kindliche Neugierde lässt sich nicht verbieten. Sie lässt sich aber geschickt lenken. Und letzteres macht auch Sinn.

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